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Bibelnacht in BaesweilerFreitag, 23.01.2009

Die Schulkinder der Gemeinden Baesweiler und Siersdorf verbrachten die Nacht vom 23. auf den 24. Januar mit ihren Lehrkräften in der Kirche in Baesweiler zu einer „Bibelnacht“. 20 Kinder und 7 Lehrkräfte trafen sich am Freitag um 16.00 Uhr, ausgerüstet mit Liegen, Schlafsäcken, Luftmatratzen und Kuscheltieren.
 


Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsteher begannen die Spiele mit Bezug zur Bibel. Bei je 2 Runden „Wer wird Biblionär?“ mussten die Kinder nur zweimal den Telefonjoker (unseren Bezirksevangelisten) bemühen, um alle Fragen, die zum Teil richtig schwer waren, beantworten zu können. Die geplante Nachtwanderung auf die Aussichtsplattform der Halde Carl Alexander musste wegen des anhaltenden Regens leider ausfallen. Deshalb wurde anschließend das Spiel „Das Gerücht“ durchgeführt. Dieses Spiel zeigt, wie gefährlich es ist, etwas zu glauben, was jemand erzählt, der es von jemandem gehört hat, der es von jemandem gehört hat, der es … Dabei wurde viel gelacht, aber auch etwas gelernt. Während des Spiels tauchte unser Bezirksältester auf und brachte den Nachtisch für das Abendessen – eine Ladung Schokoküsse.

Wenig später klopfte der Pizzaservice an die Kirchentür. Liebe Geschwister aus der Gemeinde hatten ein Abendessen gesponsort. Alle aßen mit großem Appetit.

Nach dem Essen folgte die zweite Runde „Wer wird Biblionär?“, das Spiel „Tabu“, bei dem überwiegend religiöse Begriffe zu raten waren, und kleinere lustige Spiele. Gegen 21.00 Uhr kam auch noch unser Bezirksevangelist. Nach einem gemeinsamen Lied, das mit dem Vers endete „Drum Brüder, eine gute Nacht“ sprach der Bezirksevangelist das Nachtgebet. Wer aber geglaubt hatte, dass danach alle ins Bett gingen, sah sich getäuscht. Mit Spielen in kleinen Gruppen ging der Tag ganz langsam zu Ende, bevor man sich zum Schlafen niederlegte. Noch lange war Getrappel und Gemurmel zu hören. Nachtlager für die Kinder waren das Ämterzimmer, das bis auf den letzten Quadratzentimeter belegt war, und der Jugendraum, der ebenfalls voll ausgefüllt war. Die Lehrerinnen mussten sich mit der Garderobe bescheiden, während Religions- und Konfirmandenlehrer den Mütter-Kinder-Raum besetzten.

Nach einer kurzen Nacht brachte ein Bäcker gegen 8.00 Uhr morgens die Brötchen. Das gemeinsame Frühstück schmeckte allen ausgezeichnet. Danach wurden die Schlafsachen gemächlich eingepackt, und viele Kinder halfen beim Reinigen der Kirche, die ja am nächsten Tag wieder zum Gottesdienst bereit sein musste. Um 10.00 Uhr kamen die Eltern ihre Lieben wieder abholen. Die Kinder erzählten ihnen ausnahmslos, dass sie ein tolles Gemeinschaftserlebnis hatten. Alle wünschen sich eine baldige Wiederholung.

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P.H.