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Apostel Otten in HückelhovenMontag, 02.08.2010
Hückelhoven. Apostel Franz-Wilhelm Otten diente am Sonntag, dem 25. Juli 2010, in der neuapostolischen Kirchengemeinde Hückelhoven. In diesem Gottesdienst empfing ein Kind das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. Der Apostel spendete diesem und einem weiteren Kind im Anschluss auch das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Als Grundlage der Predigt diente das Bibelwort aus Jakobus 2, 17: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.“
Der Glaube als Fundament
„Der Glaube ist das Fundament unseres Lebens und unserer Seele“, erläuterte der Apostel. Zugleich betonte er, wie wichtig es sei, dass der Glaube an Gott, an Jesus Christus und seine Wiederkunft, an den Heiligen Geist, an die zeitgemäße Sendung im Apostelamt sowie an den göttlichen Erlösungsweg stark und verlässlich ist. Denn ein solcher Glaube präge auch unser Verhalten. „Es würde nicht reichen zu sagen: Ich glaube dieses alles, wenn wir nicht danach handeln“ führte der Apostel aus und setzte hinzu: „Wir müssen Werke tun, die aus dem Glauben heraus geschehen.“
Werke des Glaubens
„Wenn wir an Gott glauben, dann muss das Werk aus diesem Glauben das Gebet sein“, fuhr der Apostel fort. Denn wer an Gott glaube, habe das Verlangen mit ihm zu sprechen.
Das Werk des Glaubens an Jesus Christus sei die Nachfolge. „Wenn wir wirklich glauben, dass Jesus Christus den Weg zu Gott gelegt hat, dass er das Opfer für uns gebracht hat, dann haben wir den Wunsch und das Drängen ihm nachzufolgen“, sagte Apostel Otten.
„Ein Werk aus dem Glauben an den Heiligen Geist ist die Gemeinschaft“, so der Apostel. Diese gelte es überall dort zu pflegen, wo der Geist Gottes sich offenbart.
Gebet, Nachfolge und Gemeinschaft bezeichnete Apostel Otten als die grundlegenden Werke des neuapostolischen Glaubens. Als weitere Werke nannte er das Bekennen der göttlichen Liebe gegenüber Anderen und das Opfer, mit welchem Gott aus dem Glauben heraus gedankt und ihm etwas zurückgegeben werden soll.
T.S./J.G.