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Apostel Otten in MerksteinSamstag, 28.03.2009

Am 25.03.09 diente Apostel Otten den Geschwistern der Gemeinde Boscheln mit dem Wort: „So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, damit ihr durch sie zunehmt zu eurem Heil.“ (1. Petr. 2; Verse 1-2)


Das Wort für diesen Gottesdienst ist, so der Apostel, die zentrale Aussage des Evangeliums: Wir sollen ungöttliches Wesen ablegen und göttliches Wesen anziehen und sollen begierig sein nach dem Heil. Er ging auf den unguten Begriff der Heuchelei ein. Etwas nur zu tun, um irgendeinem Menschen zu gefallen, ist Heuchelei. Der Apostel erwähnte Hananias und Saphira, die einen Acker verkaufen wollten und den Erlös dem Herrn geben wollten. Sie behielten einen Teil des Erlöses für sich, taten aber so, als hätten sie alles gegeben – das war Heuchelei und nicht im Sinne Gottes.
Der Herr Jesus fand auch immer deutliche Worte gefunden, wie wir im Markusevangelium lesen können (s. Mk. 12; 14-17) Er sagte auch zu den Schriftgelehrten: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben.“ (Mt. 23; 23)
Wir sollen auch begierig sein nach dem Wort Gottes wie Maria in Bethanien. Wenn wir begierig sind, dann haben wir auch Gotterleben. 
 

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